Der Stachus,
der offiziell Karlsplatz heißt,
hat seinen Namen wahrscheinlich
von dem Gasthaus Zum Eustachius,
das sich in der ersten Hälfte des 18. Jh.
an der Stelle des heutigen Kaufhofs befand -
also rechts vom Kamerastandort.
Den Platz als solchen
ließ Kurfürst Karl Theodor 1771 anlegen,
indem er die Stadtmauern durchbrechen liess,
um einen halbrunden Empfangsplatz
am westlichen Eingang der Stadt zu schaffen.
Der große runde Springbrunnen wurde 1972 angelegt,
als anlässlich der Olympischen Spiele
die Fußgängerzone eröffnet wurde
und U- und S-Bahn ihren Betrieb aufnahmen.
Er ist rundum durch Steinquader begrenzt,
die zu jeder Tages- und Nachtzeit von Besuchern
als willkommene Rastplätze vereinnahmt werden.
Bis zur Beruhigung war der Stachus
der autoverkehrsreichste Platz Europas,
wovon noch heute die Münchner Redensart zeugt:
»Da geht's ja zu wie am Stachus!«